Architektur / außen

Die Pfarrkirche im Jahr 1898 - die Fenster fehlen teilweise noch ...

Die Pfarrkirche im Jahr 1898 – die Fenster fehlen teilweise noch … (Foto: Archiv der Pfarre Breitensee)

 

 

 

 

 

 

 

Die Pfarrkirche Breitensee ist als ein für den Späthistorismus typischer neogotischer Sichtziegelbau ein denkmalgeschütztes Gebäude. Sie weist einen dominanten Fassadenturm mit seinem 4-zonigen Aufbau, Querschiff und eine reich gegliederte Chorpartie sowie zahlreiche Besonderheiten auf: Charakteristisch sind die abgetreppten Strebepfeiler, das Strebewerk und die Maßwerkfenster, deren Glasfenster einen einzigartigen Bildzyklus beinhalten. Fialen und oktogonaler Spitzhelm aus Rohziegeln krönen das Bauwerk.

Mosaik Hirsch an der Quelle nach Psalm 42 (41)

Tympanon-Mosaik über dem Seiteneingang beim südlichen Turmanbau (heute: Schmerzhafte Kapelle, Foto: Baier)

 

 

An der Außenseite ist das Tympanon über dem Portal als Mosaik gestaltet und zeigt den Kirchenpatron, den heiligen Laurentius, mit seinem Attribut, dem Rost. (Ursprünglich war hier ein Doppeladler im Plan vorgesehen.) Dieses Mosaik sowie die trinkenden Hirsche an den beiden Seitenportalen an der Westseite mit den Sprüchen aus Psalm 42 (41) bzw. Joh 4, 14 wurden nach Entwürfen des berühmten Jugendstilkünstlers Alfred Roller, einem Gründungsmitglied der Wiener Secession, von Albert Neuhauser (Tiroler Glasmalerei- und Mosaikanstalt, Innsbruck) angefertigt (1901/04).

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