Spenden / steuerliche Absetzbarkeit

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar!

Aufgrund gesetzlicher Anordnung sind Spenden an die in § 4a EStG 1988 genannten Einrichtungen – darunter das Bundesdenkmalamt – betraglich begrenzt als Betriebsausgaben (wenn aus dem Betriebsvermögen geleistet) oder als Sonderausgaben (wenn aus dem Privatvermögen geleistet) abzugsfähig.

Die steuerliche Absetzbarkeit Ihrer Spende ist dann gegeben, wenn Sie diese direkt über das Konto des Bundesdenkmalamts,
IBAN: AT07 0100 0000 0503 1050, abwickeln. Dazu wurde eine eigene Spendenaktion eingerichtet.

Beachten Sie dabei:

  1. Geben Sie bei Überweisungen mittels Zahlungsanweisung oder Online-Überweisungen im Feld Verwendungszweck (Zahlungsgrund) unbedingt den Aktionscode „A41“ an. Damit wird sichergestellt, dass Ihre Spende dem Restaurierungsprojekt der Breitenseer Pfarrkirche zugeordnet werden kann.
  2. Geben Sie zudem „Zustimmung: J“ an. Das ist die Zustimmung zur Weitergabe Ihres Namens und Ihrer Adresse an die Initiative Pfarrkirche Breitensee und die Pfarrkirche. Ohne diese Zustimmung erfolgt keine Weitergabe Ihres Namens bzw. Ihrer Adresse.
  3. Voraussetzung ist die eindeutige Zuordnung der Spende. Für die steuerliche Absetzbarkeit müssen ab 2017 Vor- und Nachnamen sowie das Geburtsdatum angegeben werden. Tragen Sie die Daten bei der Überweisung so ein, wie sie im Zentralen Melderegister (Meldezettel) angeführt sind.
  4. Sie schließen in Zukunft die automatische Berücksichtigung als Sonderausgabe auch dann aus, wenn Sie Ihre Identifikationsdaten der empfangenden Spendenorganisation nicht bekannt geben.

Wir bitten um Verständnis, dass ein gesondertes Dankschreiben aus Verwaltungsgründen nicht möglich ist.

 

Berechnungsbeispiele zur Absetzbarkeit von Spenden mit den bis 2015 geltenden Tarifstufen (87 kB) auf das Treuhandkonto Bundesdenkmalamt – mehr spenden, ohne mehr Geld auszugeben!

Mit 1. Jänner 2016 ist die Steuerreform in Kraft getreten. Kernstück sind neue Tarifstufen. Der Eingangssteuersatz zwischen 11.000 und 18.000 Euro wurde auf 25 % gesenkt. Der Tarifspitzensteuersatz gilt nun ab 90.000 Euro jährlich. Sie finden hier Berechnungsbeispiele zur Absetzbarkeit von Spenden mit den Tarifstufen der Steuerreform 2015/16.

Die Steuerreform 2015/16 sieht auch vor, dass Spenden an eine begünstigte Einrichtung ab dem Steuerjahr 2017 nicht mehr von Ihnen, sondern von der spendenempfangenen Organisation (z. B. dem Bundesdenkmalamt) automationsunterstützt dem Bundesministerium für Finanzen gemeldet werden. Sie brauchen somit die betreffenden Sonderausgaben nicht mehr im Rahmen der Steuererklärung dem Finanzamt bekannt geben, sondern die Finanzverwaltung kann künftig Ihre übermittelten Sonderausgabedaten automatisiert im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung in deren Bescheide übernehmen. Auf diese Weise sollen sowohl Steuerpflichtige als auch Finanzverwaltung entlastet werden. (Weiterführende Informationen finden Sie auch auf der Homepage des Bundesministeriums für Finanzen.)

 

Wie können Sie überprüfen, ob Ihre Spende ordnungsgemäß übermittelt wurde?

 Wenn Sie bereits bei FinanzOnline registriert sind, so wird Ihre Spende in Ihrem elektronischen Steuerakt angezeigt. Wenn Sie Ihre Arbeitnehmerveranlagung in Papierform abgegeben haben, sehen Sie eine genaue Aufschlüsselun Ihrer Sonderausgaben auf Ihrem Einkommenssteuerbescheid.

Haben Sie als Steuerpflichtige/r Ihre Verpflichtung zur Bekanntgabe von Vor- und Zunamen und Geburtsdatum erfüllt, sollten Sie sich darauf verlassen können, dass eine korrekte Übermittlung durch das Bundesdenkmalamt erfolgt. Dennoch können Fehler nicht ausgeschlossen werden. In diesen Fällen muss die die empfangende Organisation – also das Bundesdenkmalamt – den Fehler beheben. Die übermittlungspflichtige Organisation ist daher angehalten, auf Veranlassung durch den/die Steuerpflichtige/n, den Fehler zu sanieren. Ist dies der Fall, hat eine korrigierte oder erstmalige Übermittlung zu erfolgen, die die Grundlage für die weitere steuerliche Beurteilung darstellt.

Details zur antraglosen Arbeitnehmerveranlagung finden Sie unter https://www.bmf.gv.at/top-themen/AANV.html.

Details zur automatischen Datenübermittlung finden Sie unter https://www.bmf.gv.at/steuern/selbststaendige-unternehmer/einkommensteuer/FAQ-automatische-Datenuebermittlung-SA.html.

 

Was passiert mit den Spenden, die bis 30. November 2016 auf das Treuhandkonto Bundesdenkmalamt überwiesen wurden?

Die bisher auf das Treuhandkonto überwiesenen Spenden können Sie für 2016 selbstverständlich steuerlich geltend machen. Die Änderungen gelten erst für Spenden ab 2017.

Übrigens: Die Neuregelung ab 2017 betrifft ausschließlich als Sonderausgaben zu berücksichtigende Beträge, somit sind Zuwendungen gemäß § 4a EStG 1988, die aus dem Betriebsvermögen geleistet werden und daher als Betriebsausgaben zu berücksichtigen sind, nicht erfasst. Derartige Spenden sind weiterhin als Betriebsausgaben im Rahmen der Gewinnermittlung zu berücksichtigen.

 

Beachten Sie bitte, dass Spenden an den Verein selbst oder die Mitgliedsbeiträge natürlich auch ausschließlich für den Vereinszweck verwendet werden, Sie können sie aber nicht von der Steuer absetzen!

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